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In naher
Zukunft werden Sie hier jede Menge Neuigkeiten finden, einmal anders
aufbereitet als dies sonst der Fall ist.
Ob Unsinnigkeiten aus den WWW, ob haarsträubende Urteile oder einfach nur
lustige Infos, die uns so beim Weg durchs World-Wide-Web aufgefallen sind.
Wenn Sie besondere Neuigkeiten finden, die wir hier noch nicht bekannt
gegeben haben, dann sollten Sie doch einfach mal mit uns Kontakt
aufnehmen, vielleicht können wir Ihre News hier der großen
"Öffentlichkeit" in Zukunft vorstellen.
Also nicht verzagt und ran an die Tastatur und lassen Sie die Buchstaben
ruhig aufglühen - wobei natürlich zu vermerken ist: Ein Recht auf
Veröffentlichung der uns zugesandten Informationen besteht leider nicht.
Das Redaktionsteam wird sich aber auf jeden Fall Ihrer Mitteilung annehmen
- naja, oder eben auch nicht ;-)

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Ist die Domain
arc-cleveland.org verfügbar ?
Sie ist ordnungsgemäß registriert und bezahlt und steht
damit nicht mehr zur Registrierung zur Verfügung. Niemand ist verpflichtet
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Dienste (z.B. E-Mail, FTP) für die Domains benutzt werden. |
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Ob die Domain arc-cleveland.org bereits genutzt wird,
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Auszug aus der Junge - der etwas andere Roman
In dem von Alfred Andersch verfassten Nachkriegsroman „Sansibar oder der letzte Grund“ geht es um 5 Personen, deren aller Anliegen es ist, das unter nationalsozialistischer Herrschaft befindliche Deutschland des Jahres 1937 schnellstmöglich zu verlassen und deren Wege sich zufällig in dem verschlafenen Küstenstädtchen Rerik in Mecklenburg-Vorpommern kreuzen.
Unter ihnen ist auch der namenlose „Junge“, ein 15jähriger, fernwehgeplagter und vaterloser Jugendlicher, dessen Figur unter die Überschrift „Träume gegen die Realität“ fallen könnte.
Sein einziges Hobby ist das Lesen von Abenteuergeschichten wie „Huckleberry Finn“, was sein Fernweh schürt und einer der Gründe ist, warum er Rerik verlassen will.
Im Gegensatz zu den anderen im Buch vorkommenden Personen, die allesamt einer direkten Bedrohung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt sind, manifestiert sich das Streben des Jungen in drei ohne Erklärung nichtig erscheinenden und nur schwer zu verstehenden Gründen.
Als ersten Grund des Jungen nennt Andersch die Tatsache, dass „in Rerik nichts los“ sei. Erahnt man die Weltanschauung des Jungen und seine Sicht und sein Empfinden der Realität, erschließt sich diese Aussage beinahe von selbst: Der Junge kann mit der Erwachsenenwelt nichts anfangen. Er fühlt sich von deren Ruhe, Geregelt- und Genormtheit eingeengt, träumt von einem Leben voller Abwechslung und Abenteuer, wie dem Huckleberry Finns, des Hauptcharakters seines Lieblingsromans. Im Gegensatz zu dem Leben Finns, einem wohnsitzlosen Vogelfreien, unterliegt sein eigenes Leben der ständigen, zwanghaften Wiederholung seiner ihn grenzenlos unterfordernden Tätigkeit auf dem Schiff des Fischers Knudsen. Er sieht seine Arbeit als sinnlos und überflüssig an, weshalb er nach eigener Aussage die Küstenfischerei lieber gegen eine Stelle auf einem großen Frachter eintauschen würde. Dies ist ihm aufgrund seiner Minderjährigkeit jedoch nur möglich, wenn er eine Einverständniserklärung seiner Mutter erhält, deren Verweigerung sein Realitätsbild auch auf sie und Reriks restliche Einwohner überträgt:
Er hält Reriks Einwohner allesamt für phlegmatisch, gleichgültig, abgestumpft; Menschen eben, die tagein, tagaus ihre Tätigkeit erledigen, maschinengleich, ohne zu leben, ohne seiner Vorstellung von Leben gleichzukommen, die in erster Linie Freiheit, aber auch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit bedeutet.
Insbesondere von seiner Mutter fühlt er sich unverstanden, rebelliert gegen ihre Normen und Werte, hinterfragt und stellt in Frage, wie alle Jugendlichen. In seinem Vorgesetzten Knudsen sieht er den typischen Reriker: langweilig, mürrisch, starr, wortkarg, gefühlsarm, desillusioniert und somit seiner Meinung nach tot. Dieser ist wie seine Mutter jedoch eine der herausragenden Persönlichkeiten Reriks, die sich noch am ehesten als zwei der wenigen Individuen aus dem Kollektiv der Rerik-Bewohner herauskristallisieren.
Um dieser für ihn unerträglichen Realität zu entfliehen, flüchtet er sich in die Traumwelt seiner Bücher, in der er Abwechslung und Zerstreuung von der Tristesse seines Alltags zu finden sucht. Er identifiziert sich mit Helden wie Huckleberry Finn und bewundert und beneidet sie ob ihrer Freiheit, tun zu können, was ihnen beliebt.
Der Junge erwartet, solange er sich in Rerik aufhält, das für ihn längst zu einem Symbol seiner Realitätsempfindung geworden ist, da es das einzige ist, was er real erlebt hat und alle Aspekte seiner Ansichten aufweist, keine Möglichkeit einer Verbesserung seiner Situation; er erhofft sich vielmehr die Erfüllung seiner Träume des Flüchten-Wollens, die sein Vater auch hatte, deren zeitweise Verwirklichung ihn aber im Endeffekt das Leben kosteten:
Den zweiten Grund für ein schnellstmögliches Verlassen Reriks hat der Junge in dem Gedanken gefunden, dass er Rerik und seinen Bewohnern vorwirft, seinen Vater getötet zu haben, wenn nicht direkt, so doch zumindest indirekt.
Sein Vater, den er als 5jähriger verlor, starb „in den Stiefeln“, das heißt in oder während der Ausübung seiner Tätigkeit als Küstenfischer. Normalerweise ist ein Tod während des Küstenfischens kaum möglich, drehen die Kutter bei verhältnismäßig geringen Windstärken schon ab und verirren sich überhaupt sehr selten auf offene See. Aber gerade das ist es, was der Junge allen Erwachsenen am meisten anlastet: ihre kaum bis gar nicht vorhandene Risikofreude.
... Ende Auszug - weiter lesen??